Die neue TV-Generation

Veröffentlicht auf von Pink FM

FlachbildfernseherSchlank und scharf

 

Mehr Leistung auf weniger Raum heißt die Devise. Im Vergleich zu ihren wuchtigen Vorgängern liefern die neuen Flachbildschirme ein besseres Bild bei weniger Gewicht. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollten Sie die wichtigsten Eigenschaften kennen.


Zunächst hat man die Wahl zwischen zwei Darstellungsformen: LCD oder Plasma ist hier die Frage. LCD steht für "Liquid Crystal Display". Die Technik, die auf Flüssigkristallen basiert, liefert ein helles Bild, auch bei Tageslicht. Plasmabildschirme bieten dagegen eine bessere Farbbrillanz in dunklen Räumen und sind hervorragend für schnelle Bewegungen wie etwa bei Sportübertragungen geeignet.

Lassen Sie sich im Geschäft einfach ein Modell in der gewünschten Größe vorführen und beurteilen Sie die Bildqualität selbst. Achten Sie außerdem auf die so genannte Auflösung.

Stiftung Warentest hat 20 LCD-Fernseher getestet (12/08). Testsieger ist der Sony KDL37V4550E. Das Gerät mit 94 Zentimeter Bildschirmdiagonale hat einen DVB-T- und einen DVB-C-Turner für digitales Antennen- und Kabelfernsehen und schneidet auch bei externen PAL-Bildern gut ab. Die besten 80 Zentimeter-Geräte sind der Philips 32PFL7403D und der Sony KDL-32W4000.


Hohe Auflösungen

Ein Fernsehbildschirm ist in ein Raster aus einzelnen Bildpunkten eingeteilt. Je mehr Punkte der Bildschirm darstellen kann, desto "schärfer" ist das Bild. Die Anzahl der Punkte die ein Fernseher oder Monitor anzeigen kann, wird auch als Auflösung bezeichnet. Herkömmliche Fernseher können beispielsweise 576 Zeilen bei einem Seitenverhältnis von 16:9 (sprich "16 zu 9") darstellen.

Seit einigen Jahren existiert ein neuer Fernsehstandard: HDTV (High Definition Television). Diese hochauflösenden Fernsehbilder bestehen aus 720 oder sogar 1080 Zeilen, also fast der doppelten Zeilenanzahl. Verschiedene Gütesiegel auf den neuen Geräten zeigen an, welche Auflösungen der Fernseher anzeigen kann. Ein wichtiger Hinweis bietet noch der Zusatz "i" oder "p" hinter der Auflösung.


Unterschiedlicher Bildaufbau

HD ready - LogosDas "i" steht für "interlaced" und bedeutet, dass das Bild eigentlich aus zwei Halbbildern besteht, die schnell nacheinander angezeigt werden. So zeigt der Bildschirm zuerst die Zeile 1, dann die Zeile 3 usw. an, in einem zweiten Schritt, dann die geraden Zeilen. Das Ganze passiert so schnell, dass das menschliche Auge ein "ganzes" Bild wahrnimmt. Das "p" steht für "progressive" und bedeutet, dass der Fernseher alle Zeilen in der richtigen Reihenfolge (also 1, 2, 3, usw.) anzeigt. Die Häufigkeit, in der ein Fernsehbild pro Zeiteinheit aufgebaut wird, bezeichnet man als Bildfrequenz oder Bildrate.

Die Begriffe "Full HD" oder "True HD" werden oft verwendet, sind aber kein zertifizierter Standard. Fragen Sie bei diesen Modelle am besten im Geschäft nach, welche Auflösungen die Geräte wirklich beherrschen.

Werbung
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post