SZENEHITVERDÄCHTIG

Polarkreis 18

Da haben die schnuckligen Jungs aus Sachsen nen echten "Hinhörer" mit dem Song Àllein,allein` aus ihrem  neuen Album "Colour of Snow" gelandet.
Im vorigen Jahr noch eine Newcomerband unter vielen - nun dieser Senkrechtstart. Ist zu hoffen das es keine "Eintagsfliege" ist, denn es wäre doch schade danach von Ihnen nichts mehr zu hören, geschweige zu sehen *g*

Der Landeplatz dieses seichten Hits ist auf jeden Fall die Tanzfläche, der warm beleuchtete und beherzt flackernde Club, der immer noch genug Gefahren birgt. Dazu die Stimme von Sänger Felix Räuber, die das Himmlische und Irdische ineinander verknotet wie zwei geschmolzene Zuckerstangen und sich allen gängigen Popzuschreibungen entzieht, den maskulinen wie femininen.
Und wieso eigentlich die Zeile „Wir sind allein“ in einem ansonsten fremdsprachigen Song?
Hm, weil es einfach besser klingt als sein englisches Pendant!

Wer zum Höhepunkt des Stückes hört, wie 2000 Besucher auf dem letzten Weihnachtskonzert in Dresden den Refrain singen, wird auch verstehen, worum es hier geht. Hunderttausende von Kinobesuchern werden „Allein, allein“ diesen Herbst außerdem in Marco Kreuzpaintners „Krabat“ hören, der ebenso lang erwarteten Deluxe-Verfilmung des legendären Otfried-Preußler-Romans.

Aufgenommen wurde das Album im weltberühmten Weilheimer Uphon-Studio, produziert von Mario Thaler (u.a. The Notwist) und Jochen Naaf (PeterLicht). Die Streicher- und Bläserarrangements, gespielt vom Filmorchester Babelsberg, schrieb Sven Helbig von den Dresdner Sinfonikern – ein weiteres Indiz für die welt- und kunstoffene Haltung dieser ganz besonderen Band.


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