Transen-Gen entdeckt?

Veröffentlicht auf von Pink FM

Amerikanische und australische Wissenschaftler geben bekannt, dass sie den biologischen Ursachen von Transsexualität auf der Spur sind.

Für Transsexualität könnte das AR-Gen verantwortlich sein. Die Forscher stellten fest, dass Transexuelle ein längeres AR-Gen aufweisen. Weiter vermuten sie nun, dass dieses Gen zu einer Verringerung der Testosteron-Ausschüttung bereits bei Föten im Mutterleib führen könne und dadurch die Transsexualität auslöse. Der Forscher Lauren Hare erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur AAP, dass das Gehirn untermaskulinisiert werde. Dass diese Untersuchung lediglich eine Seite der Transsexualität möglicherweise erklären vermag, wurde nicht weiter thematisiert. Um die Ursachen endgültig zu klären seien allerdings weitere Studien und Untersuchungen nötig.

Keine Lebensstil
-Wahl


Diese neuen Forschungsergebnisse würden beweisen, dass Transsexualität angeboren sei und keine bewusst gewählte Lebensform darstelle. Die Ethikerin Dr.Leslie Connold warnte davor, Transsexualität als Krankheit anzusehen, deren „Behandlung“ man bereits im Mutterleib angehen soll. Die vorliegende Studie wird im Fachjournal „Biological Psychiatry“ veröffentlicht. Bislang erforschte man primär das „Homogen“ und die Forscher sind sich noch immer uneins, inwieweit Homosexualität genetisch bedingt ist. Ebenfalls unklar ist, ob es einen Zusammenhang zwischen Homo- und Transsexualität gibt.

Die Wissenschaftler erklärten, dass weitere Studien wichtig seien, um endgültig die Ursachen von Transsexualität zu ergründen. Das betreffende Gen müsste daher in anderen Teilen der Bevölkerung näher untersucht werden. Die vorliegende Studie sei aber bislang die größte in diesem Themenbereich gewesen. Sie wird im Fachjournal "Biological Psychiatry" veröffentlicht werden.

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