Indien:..
Regierung nennt Homosexualität eine Krankheit
Die Regierung Indiens wird sich vor Gericht verantworten müssen, weil sie Homosexualität eine Krankheit genannt hat. Konkret geht es um einen Paragraphen, der gleichgeschlechtliche Akte als kriminelles Vergehen einstuft.
Paragraph 377 ist seit 1860 gültig und stammt aus der britischen Kolonialzeit. Aktivisten haben nun einen Versuch gestartet, den Paragraphen zu Fall zu bringen.
Im Zuge dessen hat gestern der stellvertretende Staatsanwalt Homosexualität eine Krankheit genannt. Er wollte dann noch religiöse Texte als Beweismittel einbringen, was der Oberste Richter aber ablehnte.
Es ist auch ein Kampf zwischen Gesundheitsministerium (Dekriminalisierung von Homosexualität würde AIDS eindämmen) und dem Innenministerium (Homosexualität ist perves und krank). In Indien leben im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten AIDS-Kranken.
Die Regierung Indiens wird sich vor Gericht verantworten müssen, weil sie Homosexualität eine Krankheit genannt hat. Konkret geht es um einen Paragraphen, der gleichgeschlechtliche Akte als kriminelles Vergehen einstuft.
Paragraph 377 ist seit 1860 gültig und stammt aus der britischen Kolonialzeit. Aktivisten haben nun einen Versuch gestartet, den Paragraphen zu Fall zu bringen.Im Zuge dessen hat gestern der stellvertretende Staatsanwalt Homosexualität eine Krankheit genannt. Er wollte dann noch religiöse Texte als Beweismittel einbringen, was der Oberste Richter aber ablehnte.
Es ist auch ein Kampf zwischen Gesundheitsministerium (Dekriminalisierung von Homosexualität würde AIDS eindämmen) und dem Innenministerium (Homosexualität ist perves und krank). In Indien leben im Verhältnis zur Bevölkerung die meisten AIDS-Kranken.
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